Das ELMO hat Tradition:
In der Nachkriegszeit entstand im Jahr 1947
der Vorläufer des Elmo Kinos:
In Ermangelung geeigneter Räumlichkeiten
wurde der Turnsaal der Volksschule in der Plainstraße
kurzentschlossen am Abend als Kinosaal "zweckentfremdet".
Diese Notlösung konnte wegen ständigen Platzmangels kein dauerhafter Zustand bleiben.
Deshalb entschlossen sich Alfred und Else Morawetz zum Neubau des heutigen Hauses
(zur Verwendung kamen unter anderem auch die Ziegel des legendären k&k- Hotels "Europa")
mit vorerst einem Saal, der allerdings 1.000 Personen fasste und zwei Seitenlogen beherbergte.

Somit war das Elmo 1949 das erste Großkino österreichweit .
Zahlreiche Persönlichkeiten gaben sich bei den Premierenfeiern ein Stelldichein.
Nicht nur Größen des österreichischen und deutschen Films wie Hans Moser,
Theo Lingen und Oskar Sima waren zu Gast, sondern auch internationale Stars wie beispielsweise
Oskar Werner (Das Narrenschiff), Sophie Marceau (Die Fete),
James Mason oder Klaus Maria Brandauer
konnten im Hause begrüßt werden.

Weitere Umbauten folgten und schrittweise entstand das erste Multiplex-Kino:
1972 war der zweite Kinosaal fertiggestellt, 1976 wurde das Elmo auf vier Säle erweitert
und in den Achtzigern kam nach der letzten baulichen Veränderung der fünfte Saal hinzu.

Seit den Anfängen des Hauses besteht auch das traditionsreiche Elmo-Cafe,
während in den Räumlichkeiten der heutigen Pizzeria "Toscana" ein Heurigenlokal untergebracht war.

ELMO Heute:
Heute präsentiert sich das Elmo als typisches Familien- und Nischenkino, das ein stressfreies Freizeit-
und Kinoerlebnis bietet. Das Publikum besteht zum Großteil aus langjährigen Stammkunden,
die es schätzen, dass das Elmo "persönlicher und gemütlicher" ist.

Geschichte